Zusatzveranstaltungen

 

Heinz Erhardt verschmitzt

Heinz Erhardt! Auch heute noch gilt er unstrittig als einer der begnadetsten Komiker seiner Zeit … heute würde man wohl Comedian zu ihm sagen. Ist es da verwunderlich, dass viele seiner Conférencen, Gedichte und Wortspielereien heutige Comedians maßgeblich geprägt haben?! Da er ursprünglich Pianist werden wollte, war er außerdem ein brillanter Musiker und Komponist und so sind viele seiner Songs bis heute schmissige Ohrwürmer, die er brillant, mit sehr viel Swing und einer großen Prise Verschmitztheit, darzubieten verstand! Hören Sie also ein buntes Potpourri seiner besten Gedichte, seiner Conférencen und Songs!… Und wer weiß? Vielleicht erfahren Sie ja auch noch das ein oder andere aus dem Nähkästchen des berühmten Humoristen?! Lassen Sie sich überraschen! Genießen Sie einen unvergesslichen Abend mit Patrick L. Schmitz als Heinz Erhardt.

Karten zum Preis von 15,-  € für Mitglieder der Theatergemeinde, 18,- € für Nichtmitglieder, Schüler und Studenten 12,- € erhält man in der Geschäftsstelle der Theatergemeinde dienstags und freitags von 9:00 – 13:00 Uhr und im Foyer des RoncalliHauses, Friedrichstraße 26-28 in Wiesbaden montags bis freitags von 8:00 – 21:00 Uhr.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Theatergemeinde Wiesbaden e.V. mit der Katholischen Erwachsenenbildung statt.

Karten ab sofort bei der Theatergemeinde Wiesbaden, Theaterkolonnaden.
E-Mail: info@theatergemeinde-wiesbaden.de

Termin: Freitag, 31. Januar 2020

Zeit: 19:30 – 22:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)


 

Werkstattgespräch Schauspielinszenierungen am 03.02.2020

Das erste Werkstattgespräch zu den Schauspielinszenierungen am Hessischen Staatstheater findet am Montag, 03.02.2020 um 19:00 Uhr im Pavillon des RoncalliHauses, Friedrichstraße 26-28 in Wiesbaden statt. 

 

Szenenwechsel

Die Reihe SZENENWECHSEL ist eine Kooperation der Theatergemeinde mit der Katholischen Erwachsenenbildung Wiesbaden und der Akademie Rabanus Maurus Frankfurt. Ausgewählte Theaterstücke werden durch intensive Einführungen der Dramaturgen und Dr. Stefan Scholz inhaltlich begleitet. Herzlich eingeladen sind auch alle, die das Stück bereits gesehen haben und gerne mehr darüber wissen möchten.

 

Jeweils 18:00 Uhr Einführung im STUDIO. Treffpunkt Bühneneingang

Romulus der Große: 20. Februar 2020, Dramaturgie Angelika Bardos (Spielstätte KLEINES HAUS)
18:00 Uhr Vorgespräch STUDIO, Eingang Bühneneingang

Wassa Schelesnowa (Gorki): 12. März 2020, Dramaturgie Wolfgang Behrens
(Spielstätte KLEINES HAUS)
18:00 Uhr Vorgespräch STUDIO, Eingang Bühneneingang

Michael Kohlhaas: 23. April 2020, (Spielstätte WARTBURG)
18:00 Uhr Vorgespräch Probebühne Wartburg

Romulus der Große

Ungeschichtliche historische Komödie
Von Friedrich Dürrenmatt

Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

Passenderweise hat Friedrich Dürrenmatt sein Stück »Romulus der Große« nicht als »reine« Komödie eingeordnet. Doch zwischen den hochkomischen Zeilen steht auch eine Menge Tiefgründiges und Hintersinniges. „[Es] lockte mich, einmal einen Helden nicht an der Zeit, sondern eine Zeit an einem Helden zugrunde gehen zu lassen.“ (Friedrich Dürrenmatt).

Wassa Schelesnowa

Von Maxim Gorki

Der große russische Dichter und Sozialrevolutionär Alexei Peschkow nannte sich Maxim Gorki, den »Bitteren«. Entsprechend bitter gerät auch sein Bild einer Familie, das er im 1910 entstandenen Drama »Wassa Schelesnowa« entwirft: Während der Vater im Hinterzimmer krepiert, führt Wassa den familieneigenen Betrieb mit harter Hand weiter. Wobei diese nicht zuletzt ihre Kinder zu spüren bekommen, die auf ihren Anteil am Erbe lauern. Das Stück entfaltet den uralten Konflikt zwischen Jung und Alt: Ist die Elterngeneration nicht bereit, ihre Macht abzugeben? Oder ist die Kindergeneration noch nicht reif, Verantwortung zu übernehmen? Nach seiner vielbeachteten Inszenierung des »Eingebildeten Kranken« inszeniert Regie-Shootingstar Evgeny Titov zum zweiten Mal in Wiesbaden.

Michael Kohlhaas

White Boxx Vol. 2

Nach der Novelle von Heinrich von Kleist

Ein Klassiker, vier Schauspieler, ein weißer Raum – White Boxx eben. Der reisende Pferdehändler Michael Kohlhaas wird an der sächsisch-brandenburgischen Grenze aufgehalten und soll einen scheinbar benötigten Passierschein vorlegen. Doch so einen Schein besitzt er nicht, also muss er gezwungenermaßen zwei seiner Pferde zurücklassen. Wenige Wochen später findet er die Tiere völlig verwahrlost und ausgemergelt wieder. Kohlhaas klagt gegen dieses Unrecht. Aber er scheitert an Intrigen, Korruption und Vetternwirtschaft. Da Kohlhaas auf legalem Weg nicht weiterkommt, beginnt er einen blutigen Rachefeldzug: »Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe die Welt darüber zugrunde«.

Karten zu allen Vorstellungen gibt es bei der Theatergemeinde Wiesbaden e.V., Telefon: 0611 303456, E-Mail: info@theatergemeinde-wiesbaden.de

 


Informationen zu allen Veranstaltungen:
Theatergemeinde Wiesbaden e.V.
Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr
Telefon: 0611 303456
E-Mail: info@theatergemeinde-wiesbaden.de