Bund der Theatergemeinden

Theatergemeinden verstehen sich als Lobby der Zuschauer gegenüber den Theatern und ihren Trägern sowie der Kulturpolitik in Kommunen und Ländern. Sie sind über den Bund der Theatergemeinden e.V. untereinander vernetzt und mit wichtigen Kulturinstitutionen in der Bundesrepublik wie dem Deutschen Kulturrat und dem Fonds Darstellende Künste verbunden. Theatergemeinden und ihre Dachorganisation, der Bund, beziehen Stellung zu kulturpolitischen Entscheidungen in ihren Städten und bundesweit. Außerdem bieten sie ein Forum für Kulturdebatten und veranstalten öffentliche Theatergespräche und Seminare.

Theatergemeinden vermitteln als gemeinnützige Organisationen Karten für Theater und Konzert, unternehmen Theater- und Kulturreisen, organisieren Museumsbesuche sowie vielfältige Begleitveranstaltungen vor Ort. Der Bund der Theatergemeinden vertritt die Interessen seiner Mitglieder, führt Seminare durch und veranstaltet „Theatergespräche“, die einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Im Jahr 2019 gab es in Deutschland 20 Theatergemeinden, die insgesamt 74.000 Mitglieder umfassen. Über sie werden etwa 1,1 Millionen Karten pro Spielzeit vermittelt.

Als Mitglied einer Theatergemeinde steht Ihnen der Service aller Theatergemeinden sowie das Angebot des Bundes zur Verfügung.